Memory Lane
Was treibt uns um, was formt unser Sein? Welche Begebenheiten in unserem Leben verdichten sich zu einer fast mystischen Präsenz? Einer Kraft, die an Sehnsucht grenzt, das unausweichlich Vergängliche zu konservieren vermag und in wiederkehrenden Schüben unsere Hingabe verlangt?

Die Dinge, die sich im „Sigelsrüti Forst“ vor mehr als 30 Jahren ereignet haben, tragen eine solche Kraft in meinem Innern – sie haben meine Denkweise und mein Urvertrauen in Naturgeister und unsichtbare Kräfte geformt und gefestigt.

Der „Sigelsrüti Forst“ bot mir Schutz und Geborgenheit bei einsamen Streifzügen, schürte meine Ängste vor der Dunkelheit, war Abenteuerspielplatz in der Pfadfinderzeit und heiliger Hain für Drogenexperimente meiner frühen Jugend.

Es ist dieser Wald, dessen schmale Wege bis heute praktisch unverändert existieren. Dessen Größe heute viel kleiner scheint, als sie es in meiner Erinnerung ist. Doch die Plätze und Orte, an die es mich in unregelmäßigen Abständen alle paar Jahre zurückzieht, behalten dieselbe Kraft.

Als wär’s ein Sog, der mich festhält, verweilen und reflektieren lässt – und einen Bogen spannt vom Sein zum Gewesensein, der sich über Zeit und Vergänglichkeit hinweg bewahrt.

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What drives us, what shapes our being? Which moments in our lives condense into something almost mystical? A force bordering on longing, capable of preserving the inevitably fleeting, and demanding our devotion in recurring waves?

The things that happened in the Sigelsrüti Forest over thirty years ago carry such a force within me – they shaped my way of thinking and deepened my primal trust in nature spirits and unseen powers.

The Sigelsrüti Forest offered me shelter and comfort during solitary wanderings, fed my fear of darkness, served as an adventure playground in my scout days, and became a sacred grove for drug experiments in my early youth.

It is this forest, whose narrow paths still exist today, almost unchanged. Whose size now seems so much smaller than it once was in my memory.
Yet the places and spots that draw me back every few years, irregularly but persistently, still hold the same power.

As if there were a pull that holds me, makes me pause and reflect –
and spans a bridge from being to having been,
preserving itself across time and transience.
Memory Lane
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